Warum ich für Inbound Marketing meine Komfortzone verließ.

Die Aussicht, bis zum Rentenalter einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. Ein tolles Team und relativ flexible Arbeitszeiten. Dazu großartige Kunden, mit denen du schon lange zusammenarbeitest und die deine Arbeit wertschätzen. Bilderbuch-Voraussetzungen also. Warum sollte man in heutigen Zeiten für ein Themen-Gebiet wie Inbound Marketing eine solche Komfortzone verlassen?

Die Antwort heißt: Veränderung.

Wie schrieb Frank Behrendt im letzten Jahr:

Liebe dein Leben und nicht deinen Job.

Ich kann behaupten, seit über 10 Jahren beides zu lieben. Seit dem Ende meines Studiums 2006 habe ich bei der Neuen Werbung eine tolle Zeit erlebt. Als Trainee angefangen und als Marketing Manager geblieben habe ich als Teil eines hochmotivierten Teams von der Microsite bis hin zum 800 m² Messestand Projekte und Kampagnen jeglichen Umfangs und aus allen möglichen Bereichen mit begleitet.

Die Branchen hätten dabei unterschiedlicher nicht sein können. Hidden Champions und Weltmarktführer aus der Antriebs- oder der Lichttechnik waren dabei. Ebenso große Familienunternehmen und KMU aus dem Garagentor- und dem Sanitärtechnik-Bereich. Meine Steckenpferde waren die Messeplanung auf der einen und gerade in den vergangenen Jahren die Social Media und Online Marketing Welt auf der anderen Seite. Hinzu kam noch meine Passion für 3D-Visualisierungen und zahlreiche kleinere Projekte aus verschiedenen anderen Bereichen.

Ein sehr großes Aufgabengebiet also. Und dort lag dann auch das Fundament der Entscheidung, meine Komfortzone zu verlassen.

Das B2B Marketing im Wandel

Im Laufe der letzten Jahre gab es einen großen Wandel in der Marketing-Welt. Wo früher noch zumeist die eigenen Produkte in den Vordergrund gestellt worden sind, plant man Kampagnen heute vom Nutzer bzw. der „Buyer Persona“ aus. Begriffe wie Content Marketing, Customer Journey oder Leadgenerierung prägen die Artikel der Fachpresse und für mich persönlich stand schnell fest, wie wohl ich mich in dieser Welt fühle. Nicht nur, weil mich das gesamte Online Thema seit dem Aufblühen der „Online Communities“ vor über 20 Jahren (und einer Diplomarbeit über selbige) begleitet. Ich habe einfach große Lust, mich auf Marketing Kampagnen aus den oben genannten Bereichen zu konzentrieren. Das Thema Inbound Marketing, also der Fokus auf den richtigen Content zur richtigen Zeit am richtigen Ort hat es mir dabei im Besonderen angetan.

Inbound Marketing als neues Steckenpferd

Genauso klar wie mir wurde, dass Inbound Marketing mein neues großes Ding sein ist wurde deutlich, dass ich um eine Spezialisierung darauf nicht mehr umher komme. So faszinierend die gesamte Thematik ist, genauso arbeits- und zeitintensiv ist sie auch.

Es war also Zeit für die Veränderung.

Genau in diese Überlegungen hinein spielte Des Wahnsinns Fette Beute mit Sitz in Attendorn im Sauerland. Ihres Zeichens Agentur für Markenführung von Familienunternehmen, die:

den Wahnsinn als Methode in Strategie, Kreation und Kommunikation nutzt, um Strukturen aufzubrechen, von alten Denkmustern zu befreien und Unternehmen aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Nach wahnsinnig positiven Gesprächen stand schnell fest, dass hier nicht nur die Chemie stimmt, sondern auch ich mit meinem Hang zu neuen Denkmustern und einem ebenfalls hohen Grad an Wahnsinn hervorragend aufgehoben bin.

Die Komfortzone verlassen

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich verließ zwar meine Komfortzone innerhalb eines großartigen Teams in einem tollen Umfeld, werde aber in einem genauso großartigen Team weiterarbeiten und habe nun die Chance, meine Ideen für Content, Social Media und Inbound Kampagnen zu entwickeln und zu verwirklichen. Dabei unterstützen wird mich wie schon in den vergangenen Jahren auch dort mein Assistent Pepper, der sich mit Sicherheit genauso schnell einleben wird wie ich.

Natürlich ist und bleibt es ein Schritt ins Ungewisse. Aber wie Christian Müller in seinem gleichnamigen Blogpost schrieb:

Komfortzone ist nicht gleich Belastungsgrenze.

Diesen Blog möchte ich dazu nutzen, einen Einblick in mein neues Arbeitsleben und den Weg zu geben, den ich gemeinsam mit der Fetten Beute gehen möchte. Mit Erzählungen aus dem Agenturleben und von Kampagnen, die wir gemeinsam planen. Natürlich werde ich auch jenseits von Agentur-Themen hin und wieder meinen eigenen subjektiven Senf zu Themen aus dem Online Marketing hinzu geben. Denn wie sagt man so schön: Wenn alle dasselbe denken, denkt keiner richtig.

In diesem Sinne,

ab dieser Woche mach‘ ich fette Beute!

Stay gold.

Veröffentlicht von

Dennis

Dennis ist Inbound Marketing Manager bei "Des Wahnsinns Fette Beute", der Agentur für Markenführung von Familienunternehmen. Mit mehr als 10 Jahren Agentur-Erfahrung fokussiert er sich heutzutage auf strategisches Online Marketing mit Fokus auf Social Media und Content Marketing Kampagnen entlang der Buyer's Journey.

3 Gedanken zu „Warum ich für Inbound Marketing meine Komfortzone verließ.“

  1. Nabend Dennis,
    vorab erst mal: Du beweist Geschmack :)) !
    Suchst dir auf alle Fälle die Sahnestückchen raus!

    … dann bin ich mal gespannt auf deine nächsten Artikel 😉

    Lieben Gruß | gioacchino

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